Konzeptionelle Datenanalyse

Objekttypen, Assoziationstypen, Rollen und Hierarchien als JSON-baubares Lernmodell.

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Metadaten

Semantisch irreduzible Sätze

Nr.SatzpaarUmgesetzt

Aufgabe

Erklärungen

Lexikalische und nicht lexikalische ObjekttypenDirekt darstellbare Werte versus fachliche Dinge der realen Welt.

Nicht lexikalische Objekttypen sind Dinge der realen Welt, die nicht direkt abgespeichert werden können und sich nicht direkt durch Zeichen repräsentieren lassen, zum Beispiel Person, Haus, Straße oder Baum.

Lexikalische Objekttypen sind Dinge der realen Welt, die direkt abgespeichert werden können und sich direkt durch Zeichen repräsentieren lassen, zum Beispiel Name, Geburtsdatum, Hausnummer, Straßenname oder Baumbezeichnung.

Repräsentation und NamenskonventionWie lexikalische und nicht lexikalische Objekttypen bestimmt werden.

Lexikalische Objekttypen werden durch Zeichen repräsentiert. Die Art der Zeichen wird über eine Repräsentation festgehalten.

Ein lexikalischer Objekttyp wird durch einen Basis- oder Systemtyp repräsentiert.

Ein nicht lexikalischer Objekttyp benötigt mindestens eine Bestimmungsmöglichkeit: Namenskonvention, strukturierter Objekttyp oder einen übergeordneten nicht lexikalischen Objekttyp über Vererbung.

SystemtypenTechnische Domänen eines allgemeinen Systems.

Systemtypen sind eine Sonderform von Objekttypen und stellen Domänen eines allgemeinen Systems dar.

Beispiele sind Boolean, Integer, Number(4,2), String, Date oder Timestamp.

BasistypenSemantische Domänen, die durch Systemtypen repräsentiert werden.

Basistypen stellen analog zu Systemtypen eine bestehende Domäne dar, sind aber allgemeiner, also eher semantisch und nicht technisch zu verstehen.

Beispiele sind Geld, Strecke, Intervall oder Körpergröße.

Basistypen werden durch einen Systemtypen dargestellt. Sie erhalten vom Modellierer einen Namen, der die Semantik widerspiegelt, zum Beispiel Geld als Basistyp, der durch Number(6,2) repräsentiert wird.

System-/Basistypen in AssoziationenWarum Pflichtbeteiligungen bei Domänen problematisch sind.

System- und Basistypen enthalten alle möglichen Objekte ihrer Domäne.

Beteiligt sich ein System-/Basistyp mit Untergrenze 1 an einem Assoziationstyp, müssten alle verfügbaren Objekte dieser Domäne mindestens einmal auftreten.

Untertypen und OR/XOR/ANDBeziehungen zwischen Untertypen in Objekttyphierarchien.

OR: Untertypen können eine Schnittmenge haben. Ein Objekt kann zu einer beliebigen Kombination der Untertypen gehören.

XOR: Untertypen sind gegenseitig exklusiv. Ein Objekt kann nur zu genau einem Untertypen gehören.

AND: Untertypen haben dieselben Objekte. Ein Objekt gehört nur dann dazu, wenn es zu allen Untertypen gehört.

Mehrstellige AssoziationstypenObergrenze 1 ist bei drei oder mehr Beteiligten nicht erlaubt.

Hat ein Assoziationstyp mehr als zwei Beteiligte, darf keine Obergrenze bei 1 stehen.

Das Modell wäre sonst semantisch nicht mehr irreduzibel. Nutze stattdessen zum Beispiel 1:* oder 1:n.

Semantisch irreduzible SätzeDie Sätze beschreiben, welche fachliche Aussage modelliert wird.

Semantisch irreduzible Sätze halten die kleinsten fachlichen Aussagen fest, die im Modell abgebildet werden sollen.

Ordne Formen oder Verbindungen einem Satz zu, damit sichtbar bleibt, welche Modellteile welche Aussage umsetzen.